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Avocado:

Avocadofrucht

Die Avocado ist – gemeinsam mit der Olive – die fettreichste Frucht. Sie enthält ausser ihren gesunden pflanzlichen Fetten eine grosse Menge an lebenswichtigen Vitaminen wie z. B. Vitamin A, Alpha-Carotin, Beta-Carotin, Biotin und Vitamin.

Schon vor über 10.000 Jahren begann die Kultivierung von Avocados in den tropischen Gebieten der Erde. Heute wächst die gesunde birnenförmige Butterfrucht auch in den Subtropen, zum Beispiel in Südspanien und in Israel. Beim Kauf und der Lagerung von Avocados sollte man einige wichtige Dinge beachten, um in den Genuss optimal gereifter butterweicher Früchte zu gelangen.

Avocados reifen nicht am Baum, sondern fallen hart und unreif auf den Boden, wo der Reifeprozess dann einsetzt. Da sie durch den Aufprall geschädigt sein können , werden Früchte, die zum Verzehr bestimmt sind, unreif vom Baum gepflückt und in die Läden auf der ganzen Welt verschickt.

Findet man Avocados im Lebensmittelgeschäft, die bereits weich sind, sollte man die Finger von lassen, denn es handelt sich meistens um solche, die schon länger im Laden liegen. Oft wurden sie mehrfach in die Hand genommen, nachts eventuell falsch gelagert (im Kühlraum) und sind daher nicht mehr zu empfehlen.

Man greift am besten zu harten und unreifen Avocados, die man dann selbst daheim fachmännisch reifen lässt. Dazu wickelt man die Frucht gemeinsam mit einem Apfel in Zeitungspapier und lagert sie bei normaler Zimmertemperatur (nicht auf oder über der Heizung)- Der Apfel strömt Ethylen (ein Reifgas) aus, welche die Reifung der Avocado fördert. Je nach ursprünglichem Reifegrad kann es zwischen zwei und zehn Tagen dauern, bis die Frucht zum Verzehr bereit ist.

Bevor man die Frucht zum Verzehr auf aufschneidet, sollte man sicher sein, dass sie reif ist.

Die Sorte bestimmt den Geschmack

Normalerweise ist es in den Läden üblich, die Avocadosorte auf die Kiste oder die Preistafel zu schreiben. In Mitteleuropa heissen die beiden häufigsten Sorten „Fuerte“ und „Hass“. Fuerte-Avocados haben eine fast glatte, grüne Schale und schmecken mild.

Hass-Avocados sind von delikatem würzigem Geschmack und zeichnen sich durch eine stark genoppte Schale aus, die ausserdem mit zunehmender Reife schwarz wird. Die schwarze Schale ist hier also kein Zeichen von Verderb, sondern Hinweis auf einen idealen Reifezustand. Fuerte-Avocados hingegen sollten keinesfalls schwarz werden. Bei ihnen sind schwarze Stellen auf der Schale meistens tatsächlich ein Hinweis dafür, dass die Frucht auch innen – zumindest teilweise – schlecht ist.

 

So bereitet man eine Avocado zu

Man schneidet sie der Länge nach auf und dabei um den Kern herum. Dann dreht man die beiden Hälften in entgegengesetzte Richtungen, um sie von einander zu lösen. Den Kern sollte man nicht entfernen, solange man nicht vor hat, die ganze Frucht auf einmal zu verbrauchen.

Wenn nur eine halbe Avocado verwendet werden soll, dann nimmt man  die Hälfte ohne Kern. In der anderen Hälfte belässt man den Kern. Er enthält besondere Enzyme, die dafür sorgen, dass die angeschnittene Frucht viel länger hält, solange der Kern noch in ihr liegt. Manche Leute mögen es übrigens, den Kern zu ihrem Smoothie zu geben.

Nun kann man  mit einem Löffel das Fruchtfleisch aus den Fruchthälften herausheben. Benötigt man Würfelchen, kann man das Fruchtfleisch noch in der Schale mit einem Messer „im Karomuster“ einschneiden und dann gleich die fertigen Würfel mit dem Löffel herausnehmen.

Das grüne Fruchtfleisch der Avocado verfärbt sich rasch dunkel, sobald die Frucht aufgeschnitten wurde. Die Teile einer angeschnittenen Avocado, die man nicht sofort verwenden möchten, schützt man mit mit Plastikfolie und stellt sie kühl. Man kann auch Zitronensaft auf die nicht benutzte Hälfte träufeln, um eine weitere Oxidation zu vermeiden.

 

Cantuccini

 

Cantuccini

Cantuccini sind ein traditionelles Mandelgebäck aus der italienischen Provinz Prato nahe Florenz. Sie werden wie Zwieback doppelt gebacken, zuerst als längliche Laibe und dann in Scheiben, wodurch sie mürbe und haltbar werden.

 

Roter Reis

Bekannt sind drei Formen:

  • Camargue-Reis aus Frankreich
  • Philippinischer roter Bergreis
  • Bhutan-Reis

Ich habe roten Camargue-Reis ausprobiert und möchte diesen hier vorstellen.

Camargue-Reis

Dieser rote Reis ist eine Spezialität aus der Camargue in Frankreich. Das
Anbaugebiet liegt etwas nördlich von Marseille und ist auch durch seine rauhe, urwüchsige Landschaft und die dort gezüchteten Wildpferde bekannt.

Roter Camargue-Reis ist eine relative neue Züchtung aus einer wilden Reissorte, die früher im Reisanbau als eine Plage galt. Er wurde in den frühen 1980-er Jahren in den Naturkostmarkt eingeführt. Heute ist er auch im konventionellen Handel erhältlich und erfreut sich in der Haute Cuisine mittlerweile einer grossen Beliebtheit. Camargue-Reis wird nur in geringen Mengen geerntet. Daher ist er nicht ständig im Handel erhältlich.

Camargue-Reis erhält seine Farbe durch die rot-braune Außenhaut des Korns. Sie kommt durch den Anbau auf tonhaltiger Erde zustande. Das eigentliche Korn ist weiß, daher ist dieser rote Reis nur unbehandelt und ungeschält als Naturreis erhältlich.

 

 

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